Mikroapartments breiten sich aus: clevere Lösung oder zu klein?
Sind Mikroapartments die Lösung für die Wohnkrise, oder werden sie zur Armutsfalle für junge Mieter?
A radio-style debate on a real news story, written for A1 learners of German (beginner): short, slow sentences about everyday things, with the most common words.
Hear the whole debate in the app Free every day: today's episode at your level, with a synced transcript and the key vocabulary.
Get it on Google Play iPhone: join the waitlistKey vocabulary
| German | Meaning and example from the episode |
|---|---|
| Mikroapartments | very small apartments of 14-32 square meters“Wir sprechen heute über Mikroapartments – immer mehr Menschen wohnen auf 14 bis 32 Quadratmetern, doch die Mieten steigen schneller als die Löhne.” |
| Miete | monthly rent paid by tenant“Ich zahle 890 Euro Miete, all-in.” |
| Betriebskosten | operating costs for utilities and services“Die Betriebskosten sind auch hoch.” |
| Investor | property owner who builds and rents apartments“Der Investor gewinnt heute wenig.” |
| Zinsen | interest payments on construction loans“Die Zinsen sind hoch.” |
| Durchschnitt | average or mean value“605 Euro ist der Durchschnitt.” |
| Wohnungsknappheit | shortage or scarcity of available housing“Das ist Wohnungsknappheit.” |
| Wohnkrise | housing crisis affecting affordability and availability“Sind Mikroapartments die Antwort auf die Wohnkrise oder eine Armutsfalle?” |
Who's talking
- Host
- Dr. Markus Bühler
Immobilienökonom - Simone Krämer
Projektentwicklerin - Felix Neuweg
Bewohner von Mikroapartments seit 4 Jahren
The panelists are fictional characters, and their voices are generated with AI.
What they debate
- 605 oder 1.490 Euro: Wie groß ist die Spanne, wer zahlt was?
- Betriebskosten +7,5 Prozent seit 2020: Wer trägt die Last?
- 95–98 Prozent Auslastung: Nachfrage-Erfolg oder Mangel-Indikator?
- Neubau 8.180 Euro/qm, Bestand 4.500: Wer profitiert von diesem Preissprung?
Transcript (beginning)
Hallo und willkommen. Wir sprechen heute über Mikroapartments – immer mehr Menschen wohnen auf 14 bis 32 Quadratmetern, doch die Mieten steigen schneller als die Löhne. Sind Mikroapartments die Antwort auf die Wohnkrise oder eine Armutsfalle? Mit uns diskutieren: Dr. Markus Bühler, Immobilienökonom mit 18 Jahren Forschung zu Wohnmärkten, Simone Krämer, Projektentwicklerin mit drei laufenden Mikroapartment-Projekten, und Felix Neuweg, der selbst seit vier Jahren in München auf 22 Quadratmetern lebt und eine Online-Community moderiert.
Felix, du wohnst seit vier Jahren auf 22 Quadratmetern. Wie ist das wirklich?
Ich wohne auf 22 Quadratmetern. Das ist sehr klein. Ich zahle 890 Euro Miete, all-in. Das ist viel Geld.
Simone, 890 Euro für 22 Quadratmeter – ist das noch normal?
Ja, das ist normal. München kostet viel. In 890 Euro all-in ist alles drin. Felix zahlt nur eine Rechnung im Monat.
Moment. Ja, er zahlt einmal. Aber er zahlt sehr viel. 890 Euro für 22 qm. Das ist kein Gewinn.
Nein, Moment — kein Gewinn? Der Investor gewinnt sehr wohl.
Simone?
Das stimmt so nicht. Der Investor gewinnt heute wenig. Die Zinsen sind hoch. Die Betriebskosten sind auch hoch. Das Geld bleibt nicht.
Entschuldigung, aber nein. Die Häuser sind voll. 95 Prozent in großen Städten, in Heidelberg über 98 Prozent. Volle Häuser bringen Geld.
Continue listening: 27 more turns The full episode, with the transcript synced to the audio, is in the RoundTalk app.
Get it on Google Play iPhone: join the waitlist